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Hemmern

Bei „Hethemere“

lagen die Güter, die

der Adlige Herbold von

Hedinghausen 1146 über

seine Ehefrau vom Kölner

Erzbischof erworben hat.

In den Bereich der Ortschaft

gehört auch die südwestlich ge-

legene „Spitze Warte“. Dies war

ursprünglich die Bezeichnung für

einen der 3 Warttürme an der öst-

lichen Grenze der mittelalterlichen

Feldmark der Stadt Rüthen.

Ein Vertrag zwischen den Klöstern

Grafschaft und Oelinghausen von

1237 ist das älteste Dokument,

das mit dem Doppeldorf Langen-

straße-Heddinghausen in Verbin-

dung gebracht werden kann.

Dorfgemeinschaft wird

hier groß geschrieben.

Unter anderem ent-

stand im Jahre 2013

die neue Schützen-

halle in Eigenregie.

In einer Urkunde des Kölner Erzbischofs

Adolf von Altena wird Godescalcus von

Kellinchusen, ein Lehnsmann der Grafen

von Arnsberg, 1196 als Zeuge aufgeführt

und damit der Ort selbst auch erstmals

erwähnt.

Der ca. 80 Einwohner zählende Ort ist

auch heute noch stark landwirtschaftlich

geprägt. Als kleinstes der zum Kirchspiel

Altenrüthen gehörenden Dörfer lässt sich

hier seit 1716 eine der hl. Magdalena

geweihte Kapelle nachweisen, deren

2. Nachfolgebau 1911 im Stil der

Neo-Renaissance errichtet

wurde.Hochfest ist das im

Turnus von drei Jahren

stattfindende Schützen-

fest.

Kellinghausen

Langenstraße-

Heddinghausen

Westereiden kann seine erste urkundliche

Erwähnung als Occidentalis Eden auf das Jahr

1256 datieren. Typisch für den nördlichsten

Ortsteil der Stadt Rüthen sind die Steinbrüche,

die ihre Blüte im 19. Jahrhundert hatten.

Westereidener „blauer“ und „grüner“ Stein wurde

bei vielen Gebäuden verbaut. Heute bilden die Stein-

brüche ein Naturparadies.

Westereiden

Fotos: Friedrich Vorsthoven